Angelknoten

Bei dem Zusammenbau der Angel sind Knoten unverzichtbar. Sie sind die Schwachstellen der Angel. Es sollten immer nur so viele Knoten verwendet werden wie unbedingt notwendig und sie dürfen die Tragkraft der Schnur nicht zu sehr herabsetzen…

Man sollte also auf ein Vorfach verzichten und unmittelbar an der Schnur den Haken befestigen. Wird ein Haken mit einem Öhr oder Ring verwendet und eventuell ein Blinker angebunden, bietet sich der Klammerknoten als der beste an. Der Knoten wird so zugezogen, dass er aufsitzt und nicht seitlich abkippt, dabei mit etwas Speichel anfeuchten. Für monofile Schnüre ist der Klammerknoten der universellste und verlässlichste.

Bei Haken ohne Öhr wird die Plattenhakenversion des Klammerknotens verwendet. Die Bucht wird beim Binden etwas länger herabgehängt, um für die ca. 4 – 5 Windungen genügend Schnur zu haben.

Will man angebundene Plattenhaken verwenden, wird die Schlaufe abgeschnitten und das Vorfach mit der Hauptschnur verbunden. Dabei wird der Blutknoten mit verwendet.

Sollte das Binden Schwierigkeiten bereiten, wendet man den vierfachen Knoten an. Dieser Knoten ist einfacher zu knüpfen und hält sehr gut. Bei Schnüren über 0,30 mm Durchmesser trägt er aber etwas stark auf. Die Vorfachschlaufe wird abgeschnitten, weil diese in Verbindung einer weiteren Schlaufe an der Hauptschnur unauffälliger ist.

Der Schiebeknoten wird aus dickem Stickgarn gebunden und nicht zu stark zugezogen, da das Garn im Wasser quillt. Dieser Stopperknoten ist der einzige, der sich gut verschieben lässt, ohne dass die Schnur beschädigt wird. Außerdem gleitet der Knoten gut durch die Rutenringe. Stücke von Ventilgummi oder Metallösen sind ungeeignet.

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