Welche Köder braucht man für das Angeln auf Raubfische?

Von: Bernd, am 01.03.2006


Im Angelsport unterteilt man die Fische in Friedfische und Raubfische. Da diese Fischgruppen unterschiedlich in ihrer Lebensweise sind, braucht man demzufolge auch unterschiedliches Angelzubehör...

Für Raubfische haben sich folgende Köder bewährt:

Fischstücke oder ganze Fische beim Posen- oder Grundangeln. Beim Zander, Aal und Hecht werden Stahlvorfächer eingesetzt. Sie sollten 50 cm lang sein und die Drillings-Größen 2, 4, 6 und 8 haben. Weitere geeignete Köder sind solche aus Holz, Metall oder Kunststoff die einen lebendigen Fisch imitieren sollen. Angeln mit künstlichen Ködern nennt man Spinnfischen.

Kunstköder: Das Angebot an solchen Ködern ist sehr groß. Der Anfänger sollte am besten mit "Gummifisch und "Twisterschwanz" beginnen. Diese bestehen aus Silikon und günstig im Angelgeschäft zu bekommen.

Die Technik des Spinnfischens:

Zuerst wird der künstliche Köder ausgeworfen und durch einholen der Schnur wird dem Raubfisch ein lebendiges Beutetier vorgetäuscht.

Der passende Angelhaken:

Für die genannten Kunstköder werden Bleiköpfe (das sind Haken bei denen am Schenkelende eine Bleikugel aufgegossen ist) eingesetzt. Am dieser Bleikugel befindet sich ein Öhr an das die Hauptschnur befestigt wird (ohne Vorfach). Die Bleiköpfe müssen natürlich mit der Größe der Köder abgestimmt werden. Man sollte sich bezüglich der Abstimmung in einem Angelgeschäft beraten lassen.


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