Die Angelschnur
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Bei der Angelschnur wird zwischen monofiler, geflochtener und Fliegenschnur unterschieden...
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Die geflochtene Schnur ist belastbarer als eine monofile, aber beim Drill im Nachteil, weil keine Pufferung vorhanden ist (kann sich nicht ausdehnen). Weitere Nachteile: Der ovale Durchmesser der Schnur bewirkt ein schnelleres verdrallen. Die geflochtene Schnur gefriert bei Temperaturen unter Null Grad wenn sie sich mit Wasser vollgesogen hat.
Der Vorteil ist dadurch der direktere Kontakt zum Fisch. Deshalb wird zum Fischen auf Raubfische häufiger die geflochtene Schnur verwendet, da das Anschlagen schneller und effektiver ist. Beim Hechtangeln werden auch geflochtene Metallschnüre eingesetzt, damit die Schnur von den Zähnen des Hechtes nicht beschädigt wird.
Viele Angler achten beim Erwerb der Schnur auf die Tragkraft. Dabei ist die Tragkraft nicht das Maß aller Dinge. Der Grund ist, beim Angeln wird nie die ganze Zugkraft der Schnur ausgereizt. Die Fluchtbewegungen des an der Angel hängenden Fisches werden von der Rute abgebremst und die Schnur wird von der Rollenbremse entlastet. Ohne diese Bremse kann es natürlich passieren, das man die Zugkraft der Angel überschreitet, bzw. den Fisch verliert, weil der Haken aus dem Fischmaul gerissen wird.
Anmerkungen:
Angelschnüre können bei gleichem Durchmesser verschieden große Zugbelastungen aushalten.
Schnüre sollten ca. einmal im Jahr gewechselt werden, da sie durch mehrmaligem Gebrauch und einwirkendes Licht spröde werden und so an Tragkraft und Elastizität nachlassen.
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